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Artikel aus der Sächsischen Zeitung vom 15.12.2008

Beim 1. Lausaer Weihnachtsmarkt war auch die Bäckerei Klix mit einem Stand vertreten. Wir hatten einen Riesenstollen gebacken, der auf dem Weihnachtsmarkt angeschnitten wurde. Der folgende Artikel erschien in der Sächsischen Zeitung am 15.12.2008.

Montag, 15. Dezember 2008
(Sächsische Zeitung)

Beim Stollenschmaus am Stand von Bäcker Klix ließen es sich auch Ortsvorsteher Gottfried Ecke und Stadtrat Lothar Klein schmecken. Foto:Goldammer

Gelungene Premiere für den 1. Lausaer Weihnachtsmarkt
Von Bernd Goldammer

Gestern Nachmittag herrschte Hochbetrieb an der Weixdorfer Kirche. Für die Organisatoren ein Erfolg.

Geschafft! Gestern Abend war Joachim Siebert dem Chef des Weixdorfer Handwerkervereines anzusehen, dass er sich über das Gedränge beim 1. Lausaer Weihnachtsmarkt zutiefst freute. Gerade war in der Kirche das Krippenspiel zu Ende gegangen und der Weihnachtsmarkt im Pfarrgarten der Weixdorfer Kirche war voller Menschen. „Gleich nach der Eröffnung um 13 Uhr herrschte hier großer Andrang“, schwärmt der Mitorganisator und erzählt: „Ein Dresdner Riesenstollen wurde angeschnitten, wie überall im Umland.

Weihnachten muss die Menschen zusammenbringen“, hat man sich auch in der Weixdorfer Kirchgemeinde gesagt. Ein Weihnachtsmarkt, der eine klare Weixdorfer Ausstrahlung hat, kann da sehr hilfreich sein. Gestern wurde eine Tradition geboren, denn die Weixdorfer nahmen den Markt an.

Posaunenchor begeistert

Viele haben sich für diesen Tag Besuch eingeladen, um dem Weihnachtsmarkt einen gemeinsamen Besuch abzustatten. Gegen 15 Uhr war es besonders voll. Verständlich, der Posaunenchor führte sein Programm auf und jedem wurde klar, welche Kulturschätze Weixdorf so aufzuweisen hat.

In der Kirche kam es zu einer Art Voraufführung des Krippenspieles. „Das Wichtigste aber ist die Gemeinsamkeit im Weihnachtsgedanken“, verdeutlicht Stadtrat Lothar Klein, als er zusammen mit Ortsvorsteher Gottfried Ecke zum Stand von Bäcker Klix schlendert. Der Duft von Original Dresdner Weihnachtsstollen wirkt magnetisch. Von weitem ist sogar der Weihnachtsmann zu sehen. Er wird von einem Engel namens Jonny begleitet. Wer halbwegs folgsam dreinschaut, darf sich über Äpfel, Nüsse und Kekse freuen, die der Weißbärtige unter die Leute bringt. Nicht alle Beschenkten durften zuvor singen oder Gedichte aufsagen. Dafür war das Gedränge zu groß.

Schneemann mit Vollbart

Die kleinen Geschenke waren mehr als herzlicher Willkommensgruß gedacht. Auch Schneemann „Eimerhut“ machte den Kindern Kulleraugen. Ein Schneemann mit Vollbart wurde auf sächsischen Weihnachtsmärkten noch nie gesichtet. Auch Wolfgang Stolze ist glücklich. „Unsere Puppenspiel-Aufführung „Kaspar hilft dem Weihnachtsmann“ war sehr gut besucht. Doch das Wichtigste an diesem Tag ist Begegnung und Kommunikation. Gerade jetzt wird das immer wichtiger“, macht Stolze deutlich.

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